Eisenach im Westen von Thüringen
Eisenach – kaum eine andere Stadt in Thüringen ist weit über die Ländergrenzen hinaus so bekannt. Erstmals erscheint in einer schriftlichen Quelle im Jahre 1150 der Name Eisenach, gefolgt im Jahre 1067 von der sagenhafte Gründung der Wartburg, welche 1180 erstmals durch den sächsischen Chronisten Bruno von Merseburg urkundlich erwähnt wurde. Hier residierte Ende des 12. Jahrhunderts der Landgraf von Thüringen. Neben dem Landgrafen sind Martin Luther, der auf der Wartburg das Neue Testament übersetzte, die Heilige Elisabeth von Thüringen, die 1211 bis 1227 auf ihr lebte und Johann Sebastian Bach, welcher 1685 in Eisenach geboren wurde, Persönlichkeiten die in einem Atemzug mit Eienach genannt werden. Die im Mittelalter durch eine rasche Entwicklung von Handel und Gewerbe, gezeichnete Stadt wurde durch eine im 12. Jahrhundert entstehende Stadtmauer geschützt. Das Nikolaitor, Mauerabschnitte und Turmreste erinnern noch heute an diese Befestigungsanlage.






