Erfurt – Landeshauptstadt Thüringens
Erfurt die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen ist zudem auch die größte Stadt des Bundeslandes. Frühzeitig, im Jahre 742,der ersten Erwähnung Erfurts, entwickelte sich die Stadt, wenn auch politisch nicht dazu gehörend, zum Mittelpunkt Thüringens, aus einer alten germanischen Siedlung. Von 1802 bis 1945, außer zur Zeit der französischen Besetzung 1806-1814, war Erfurt ein Teil Preußens. Schon zu Zeiten des Mittelalters entwickelte sich Erfurt zum Zentrum der Wirtschaft, Politik und Kultur. Alleine die hohe Anzahl der Studenten war im Deutschland des 13. Jahrhunderts kennzeichnend. Einer der bekanntesten Studenten war nach dem Bau der Universität Erfurt 1392 Erfurt, Martin Luther.
Erst seit 1945 gehört Erfurt auch politisch zu Thüringen und 1948 wurde Erfurt durch den Thüringer Landtag zur Landeshauptstadt ernannt. Während der DDR Ära, war Erfurt Sitz des Bezirkes Erfurt und erst im Jahre 1991 wieder zur Thüringer Landeshauptstadt bestimmt.






