Weimar in Thüringen
Weimar ist, mit seinen ca. 65.000 Einwohnern, die kleinste Kulturstadt Europas und jeder muss Weimar einmal gesehen und erlebt haben, um auf den Spuren der Dichter und Denker zu wandeln, durch Gassen und Parks zu bummeln und die Geister vieler Epochen lebendig werden zu sehen.
Nachdem Weimar im Jahre 1419 das Stadtrecht erlangte, verbrannte sie, nach einem kurzen Aufschwung, fast völlig. Eine wichtige Maßnahme des Wiederaufbaus, war der Bau einer größeren Stadtmauer, noch heute erinnern einige Reste dieser Stadtbefestigung, wie unter dem Kasseturm am Goetheplatz, an die Zeit des neuen Stadtmauerbaus.
Von 1552 bis 1918 war Weimar Haupt und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Ende des 18. Jahrhunderts spielte die Stadt eine bedeutende Rolle als Standort der Weimarer Klassik. Berühmte Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Wieland, Herder und andere wichtige Charaktere hielten sich zu dieser Zeit des „Goldenen Zeitalters“ in Weimar auf und prägen bis heute die Kulturstadt Europas Weimar.
Zu der Bezeichnung „Weimarer Republik“, gelangte Weimar nach der 1919 stattgefundenenen verfassungsgebenen Versammlung im Deutschen Nationaltheater. Im zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt Weimars stark verwüstet, einige Kulturgüter und Denkmäler wurden nicht beschädigt, da sie aus der Stadt gebracht wurden. Zu DDR Zeiten als Kleinod gepflegt und als Schmuckstück gefördert, gehört Weimar noch heute zu den bedeutensten Kulturstädten Europas.






